Es wird Abend, es regnet, und er steht in seiner Haustür. Seine schulterlangen Haare sind grau geworden, aber sein Körper ist so hager wie wahrscheinlich schon immer. Gedankenverloren starrt er in die Ferne, als ich an ihm vorbei gehe, inne halte und meine Kamera zücke. Unsere Blicke treffen sich – ich nicke, er nickt, ich mache ein Foto von ihm, schaue ihn nochmals kurz an, und gehe weiter. Es ist egal, ob ich das Foto sofort lösche oder ob es auf der Titelseite eines bunten Magazines erscheinen wird. Wichtig war nur, daß die Welt für einen kurzen Moment die Schnauze hielt und zwei Männer kein Wort verloren.